Berichte der Literaturgruppen


 

Annette von Droste-Hülshoff VI

1. Levins Nachbeben

Für uns existiert Levin nur aufgrund seiner kurzen Verbindung mit Annette v. Droste-Hülshoff. Aber es gab natürlich auch sein Sein nach der Droste. Im Gegensatz zu Annette hielt sich sein Trennungsschmerz jedoch in Grenzen. Der Verlust wurde von ihm, abgesehen von einigen Seitenhieben in der Novelle "Die Ritterbürtigen", nicht wie bei Droste poetisch aufgearbeitet. Das Leben schritt weiter voran und auch die Verbindung mit der protestantisch-üppigen Schönheit Louise von Gall machte ihn weder adelig noch sorgenfrei und belebte auch nicht sein literarisches Schaffen.

Annette von Droste-Hülshoff V

Das Mütterchen und ihr kleiner Junge
Droste und Levin

Vorahnend schon traf die 16jährige Droste die „Westfalen Dichterin“ Katharina
Busch, ihr großes Vorbild, auf Schloss Hülshoff. Die Angebetete war nur sechs Jahre älter als die traumversunkene Annette. Es war Katharinas Hochzeitsjahr und im nächsten gebar sie unseren Levin Schücking.

Im Gedicht „Katharina Schücking“ beschreibt Annette ihre Situation und Empfindungen:

                      Sehr jung war ich und an Liebe reich,
                      Begeisterung der Hauch von dem ich lebte“

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