Berichte von Reisen verschiedener Gruppen


Fagus  lat.Buche

Fagus – Werk Alfeld  ? Nie gehört!  Aber jetzt sind wir klüger.

Wir lauschen Herrn SchünemannWir – das sind eine Gruppe von 10 Mitgliedern unserer Akademie, die sich an einem sonnigen Vorfrühlingstag Ende März treffen und gemeinsam nach Alfeld an der Leine fahren. Die Anregung zu dieser  Excursion - perfekt organisiert - war dem Ehepaar Natt zu verdanken.

Und wirklich erwartete uns etwas ganz Außergewöhnliches. Walter Gropius, damals noch ein junger und unbekannter Architekt, erbaute vor über 100 Jahren im später so genannten Bauhaus-Stil auf alten Fundamenten eine Fabrik, die sich radikal von allen zeitgenössischen Industriebauten unterschied. So präsentiert sich das Fagus Werk am EingangMit seinen Glasfassaden und lichtdurchfluteten Werkshallen zeugte das Bauwerk von einem neuen Verständnis für die darin tätigen Arbeiter. Bis zum heutigen Tag bewundern wir diese ästhetische, zeitlos schöne, funktionelle Industriearchitektur – und bis heute werden in der Kreativabteilung des Fagus-Werks aus Buchenholz Schuhleisten für die aktuelle Schuhmode in minutiöser Handarbeit hergestellt!

 Die hohe alte helle Lagerhalle zum Trocknen der Holzrohlinge (damals): heute ist sie ein Museum über 5 Etagen zur Firmengeschichte, zur Baugeschichte, zur Massivholzverarbeitung und – dies zum Entzücken aller anwesenden Damen- über 100 Jahre Schuhmode. Da wurde manche Erinnerung an vergangenes Schuhwerk geweckt, sei es „vorderfuß- mordend a`la Aschenputtel „ gewesen oder ein „Sanitäts – Schuhwerk“!

... unsere Gruppe
Ein imposanter Bau
Ein großartiges Gebäude
Sehr beeindruckend
Sehr aufgeräumt
Bei der Arbeit
Leistenlager
Leistenparade
Leistenarchiv
Ausstellung
... unsere GruppeWir lauschen Herrn Schünemann

01/10 
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2011 wurde das Fagus – Werk , als lebendes Denkmal einzigartig, zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt, nicht zuletzt dank einem rührigem Förderverein, dessen Vorstandsmitglied, Herr Karl Schünemann, uns ein kenntnisreicher Führer durch das Werk war.

Danach  machten wir noch einen Rundgang  durch die hübsche Fachwerkstadt Alfeld und fuhren durch eine wunderschöne hügelige Landschaft im Abendsonnenschein wieder heim nach Kassel. Um einen  wunderbaren Tag und eine großartige Erfahrung reicher.

Die Photos sind von unseren Mitgliedern Frau und Herrn Natt und Herrn Israng.

Ein gemeinsamer Besuch der Botticelli-Ausstellung im

Frankfurter Museum Städel

 

Auf dem "Eisernen Steg" in Richtung "Städel"  Unser verehrtes Vereinsmitglied Frau Toni Müller hatte die Idee dazu und setzte diese dankenswerterweise auch tatkräftig um. Es gelang ihr, insgesamt 10 Eintrittskarten via Internet zu bekommen, was  praktisch war, konnten doch die Teilnehmer dieses Excurses unter Benutzung von 2 Hessentickets = Tagesgruppenkarte bis zu 5 Personen preiswert mit der Bahn nach Ffm und wieder zurück fahren. Da diese preiswerten Bahnfahrten sich großer Beliebtheit erfreuen, galt es frühzeitig am Hauptbahnhof zu sein, um Plätze für die Übrigen, die in Wilhelmshöhe zusteigen wollten, zu reservieren.

Sehr, sehr schöne Plätze wurden reserviert mittels Handschuhe, Schal und Mützen…leider war es die 1.Klasse und die gab unser Ticket nicht her!

In Frankfurt gingen wir genüßlich zu Fuß Richtung Main und über der Eisernen Steg bei klarem kalten Wetter mit schönem Blick auf die Skyline von „Mainhattan“, ja die Zeit reichte sogar, um in der Cafeteria des Liebighauses in der Nähe des Museum Städel sich zu stärken - stilvoll, lecker, zur Nachahmung empfohlen!

Die "kilometerlange" Schlange vor dem „Städel“ bekümmerte uns als Kartenbesitzer nicht, vorbei und hinein und durch die ständige Ausstellung hindurch in die Sonderausstellung "Sandro Botticelli". Simonetta Vespucci als NympheJetzt hatte jede/r von uns  zweiundeinhalb Stunden Zeit, sich in die - wohl unter großen Mühen - zusammengetragenen 500Jahre alten Exponate zu vertiefen.

Sandro Botticelli - der Maler der schönen Frauen, der stolzen Patrizier seiner Heimatstadt Florenz, des ersten Aktbildes einer nackten Schönen (anatomisch übrigens nicht korrekt), schon zu seiner Zeit beliebt und gelobt. Er konnte noch viel mehr, wie die Ausstellung uns zeigte.

Nach anregendem Gedankenaustausch während der Rückfahrt waren wir um ca. 20:00Uhr wieder daheim in Kassel. So ein schöner Ausflug, vielen Dank, liebe Toni Müller!

Dr. Hannelore Freudenberg

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