Archiv der Vorträge, Veranstaltungen und Reiseberichte


Nachbetrachtung naturwissenschaftlicher Gesprächskreis
Thema: Zeit

Gegenwart oder das Leuchten der Zeit

In unserer Gesprächsrunde im Dezember 2015 erörterten wir recht ausgiebig die Frage, welche Bedeutung hat die Gegenwart im Zeitkontinuum Vergangenheit - Zukunft und ist Gegenwart ein Momentum von allem oder von nichts?

Ich hatte leichtfertig die These vertreten (und ich bin sicher nicht der Erste dieser Spezies), dass es Gegenwart überhaupt nicht gäbe, denn sobald wir uns dem Moment zuwenden, ist er schon verschwunden. Subjektiv oder allgemein aus menschlicher Perspektive betrachtet, erscheint dies ja plausibel. Denn wenn wir uns dem aktuellen Geschehen zuwenden, ist uns dieses im Original schon enteilt, da unsere registrierte Wahrnehmung dem aufgetreten Geschehen ja stets hinterherläuft; Reaktion und Reflexion, manchmal in Sekundenschnelle, oft aber auch mit erheblicher Verzögerung. Automatisierte Reflexe sind oft rekordverdächtig, da sie angeboren sind oder blitzschnell abgerufen werden können. Doch viele Reaktionen sind Ergebnis eines z. T. mühseligen Lernprozesses, vor allem wenn sie perspektivisch sind und sich verschiedene Alternativen anbieten, bis sie endlich automatisiert erscheinen. Oft sind die erlernten Reflexe aber auch Ausdruck einer motorischen oder psychischen Störung und spiegeln leidvolle Erfahrungen wider.

Blick in den Schwalm Eder Kreis Auf dem Habichtswaldsteig 2013

Am 27. September haben wir uns, zunächst zu zweit, von der Ehlener Strasse aus, auf den Steig begeben, um das schöne nordhessische Bergland zu erkunden. Durch das kühle romantische Firnsbachtal lief der Weg zunächst bergab um dann, mit Antrieb es dann hinauf auf die 500 m hoch gelegene Schauenburg mit schöner Rundumsicht gut zu schaffen.

Auf Panorama- und Waldwegen entlang der Ruine Falkenstein erreichten wir am Spätnachmittag unser Domizil in Bad Emstal Sand. Ein köstliches Bier und später ein gutes Mahl stärkten uns nach den ersten Anstrengungen.

Entlang der Naumburger Kleinbahntrasse ging es am nächsten Morgen mit zwei Wanderern Verstärkung durch das Wolfsholz Richtung Naumburg. In weitem Bogen, teilweise entlang der Elbe, führte uns wortwörtlich der Steig unter mehrmaligem Luft holen, hinauf auf die 492 m hohe Weidelsburg. Welch ein Blick vom Turm aus über das Waldecker Land, den Schwalm-Eder und den Kasseler Landkreis! Noch einmal zwei Wanderstunden und wir hatten unser Quartier erreicht.

Südlich von Naumburg wanderten wir am dritten Tag durch offene Fluren und lichte Laubwälder über den Bonifatiusweg Richtung Schloss Waldeck. Hinter dem Steinbachkopf gab das herrliche Wetter auf der Höhe die Sicht frei bis auf den Edersee! Gestärkt in Waldeck begaben wir uns auf schlängelnde Pfade durch wunderbare alte Eichenhaine hoch über dem See auf den Weg zur Kanzel -392 m -. Von hier ein Blick auf die östlichen Ausbuchten des Edersees, der nur zum Ausdruck bringen konnte: welch schöne Landschaft in der wir leben dürfen! Nach dem weiteren Blick von oben auf die Sperrmauer ging es hinunter zur selbigen. Der Bus brachte uns nach Korbach und die RB zurück nach Wilhelmshöhe. Schöne Wandertage und so ganz nah bei!Blick

 Maria Johannhörster

 

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